Buchhandlung Dombrowsky

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Öffnungszeiten

Mo - Fr. 10.00 bis 18.00 Uhr
Sa 10.00 bis 18.00 Uhr

Do 9.Oktober 2025, 20:00 h: Lesung Steffen Kopetzky "Atom"

Buchhandlung Dombrowsky
Einlass 19:30 Uhr
Beginn 20:00
Tickets 15.-€ VK
           18.-€ AK
erhältlich in der Buchhandlung oder online unter Die Veranstaltungen in der Buchhandlung Dombrowsky  

Atom
“Ein historischer Thriller mit überraschendem Bezug zur Aktualität” ARD titel thesen temperamente

London zu Beginn des Zweiten Weltkriegs. Eigentlich will Simon Batley nie wieder mit dem britischen Geheimdienst zu tun haben. Jahre zuvor, als Physikstudent in Berlin, arbeitete er ihm zu, naiv und undercover. Das führte zu einer Katastrophe, die Batley nie ganz verstand, auch seine große Liebe zu seiner Kommilitonin Hedi von Treyden endete jäh. Doch der Krieg ändert alles. Agent Batley stößt auf die Spur einer neuen Waffe der Deutschen, von nie gekannter Zerstörungskraft. Bald darauf, instruiert von Niels Bohr und Rudolf Heß, reist er als Spion nach Lissabon – und schließlich ins Dritte Reich. Er will den mysteriösen Hans Kammler aufspüren: Der ist als Chefplaner von unterirdischen Forschungsstätten und geheimen Waffenprogrammen einer der mächtigsten Nazis. Während Batley versucht, vor den Sowjets und den USA an die deutsche Technik und an Kammler zu kommen, folgt er auch einer persönlichen Mission: Er will Hedi wiederfinden und endlich klären, was damals in Berlin geschah.
Steffen Kopetzkys spannungsvoller Roman erzählt von der Jagd nach der Atomtechnik, der Spur eines Phantoms – und einem Mann, der zwischen Schuld, Liebe und Hoffnung steht.

Wer gerne Volker Kutscher liest, sollte sich diesen hochkarätigen Roman nicht entgehen lassen. 
 

…ein Auszug aus einem Interview:
Wie schon bei «Monschau» inmitten der Pandemie oder bei «Damenopfer» mit seinem deutsch-russischen Thema – seit dem Angriff Russlands auf die Ukraine wieder hochaktuell – treffen Sie mit Ihren historisch-politischen Romanen immer wieder in das ängstliche Herz unserer Gegenwart. In «Atom» schildern Sie die Entstehung der ballistischen Raketen und den Wettlauf um die Atombombe. Seit wann haben Sie daran gearbeitet?

Der «Atom»-Stoff beschäftigt mich seit 2018, seitdem gab es laufend vorbereitende Recherchen. Die Publikation war immer für Frühling 2025 geplant, wenn sich das Ende des Zweiten Weltkriegs und der Ersteinsatz der Atombombe über Hiroshima zum achtzigsten Mal jähren.

Worum genau geht es in «Atom»?

Es geht um den jungen britischen Physiker Simon Batley, der in den Zwanzigerjahren in Berlin studiert, dort schon dem englischen Geheimdienst zuarbeitet und mit Beginn des Zweiten Weltkriegs in das Innere der Geheimwaffen-Spionage versetzt wird. Der Roman schildert, wie Simon die Liebe seines Lebens findet, verliert und lange sucht, dafür auch in Feindesland – nach Deutschland – geht. Nicht zuletzt ihretwegen nimmt seine Karriere als Spion Fahrt auf. Schließlich lernt Simon aber auch, dass die moralischen Kategorien von Unschuld und Schuld für die große Politik keine Rolle spielen. Historisch erzählt der Roman noch mehr: Es geht um die trotz des Films «Oppenheimer» und des gut dokumentierten «Manhattan Project» weitgehend unbekannte Hintergrundgeschichte der Entstehung und des Ersteinsatzes der Atombombe.