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Ohmura: Bitte anstellen!

David Walliams: Gestatten, Mr Stink

Er sitzt auf einer Parkbank und stinkt. Nein, er stinkt nicht einfach: Er stinkt höllisch! Kein Wunder, dass sich ihm keiner nähert und auch nichts in seinen Hut wirft. Er stinkt so, dass man sich wundern muss, dass sein kleiner Hund bei ihm bleibt. Und niemand wird sich wundern, wenn ihn die Leute "Mister Stink" nennen, ihn, der eigentlich einen richtigen Namen hat.

Da ist es mehr als verwunderlich, dass die zwölfjährige Chloe sich eines Tages zu ihm auf die Bank setzt und mit Mr. Stink ins Gespräch kommt. Und eigentlich ist Mr Stink sehr nett. Und vor allem sehr höflich. Allmählich kommt Chloe drauf, was dazu geführt hat, dass Mr Stink keine Arbeit mehr hat und dadurch nicht das Geld, sich eine Wohnung zu leisten und dadurch auf der Parkbank lebt. Deswegen auch hat er kein Bad und keine Dusche und schon gar keine Waschmaschine, was alles dazu beiträgt, dass  w i r  nicht stinken.

Und sie quartiert Mr Stink bei sich zuhause im Gartenhaus ein, was natürlich niemand wissen darf. Nicht ihre streberhafte Schwester. Und schon gar nicht ihre Mutter, die für das Amt der Premierministerin kandidiert und eine Kampagne gegen Arbeitslose angeleiert hat. Komisch und traurig - eine Kombination, die besonders englische Autoren beherrschen.